| Begegnungswoche mit ehemaligen ZwangsarbeiterInnen aus Polen 2004 |
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Haben Sie gewusst,
... dass in Marburg zwischen 1939 und 1945 überall Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter anzutreffen waren?
... dass in Marburg mindestens 3000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter an mindestens 140 Einsatzorten in Marburg eingesetzt waren - darunter mindestens 290 Polinnen und Polen?
... dass der Einsatz von Polinnen und Polen zur Zwangsarbeit ein Modellversuch im nationalsozialistischen Zwangsarbeitssystem war?
... dass es ohne den Einsatz von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern zu drastischen Zwangsmaßnahmen gegen die deutsche Bevölkerung oder zum Niedergang der deutschen Militärmacht gekommen wäre?
Wolfgang Form, Albrecht Kirschner, Thomas Werther (Geschichtswerkstatt Marburg): „Dass ein derartiger Überschuss erzielt worden ist, ist nicht zuletzt auf die intensive Bearbeitung und beste Verwaltung im Interesse der Stadt zurückzuführen“: lesen
Die Marburger Geschichtswerkstatt hat hierzu verschiedene Tabellen und Statistiken zusammengestellt.
Was war der Erfahrungshintergrund der Menschen in Polen, die zur Zwangsarbeiter aus Polen nach Deutschland verschleppt wurden? Aus welcher Situation sind sie herausgerissen worden, und was erlebten ihre Angehörigen, die in Polen geblieben sind?
Bernhard Rosenkötter (Geschichtswerkstatt Marburg) spricht über Eckdaten der NS-Besatzungspolitik in Polen: über den Kriegsverlauf und die Ziele der Okkupationspolitik sowie darüber, wie sich diese Ziele dann tatsächlich auf die Lebenssituation der Menschen in Polen ausgewirkt haben.
Mitschnitt des Vortrags vom 20.9.04 in der Marburger Geschichtswerkstatt:
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| vortrag.mp3 (13MB) |