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Die Ursprünge der „Jiddischen Kultur“ (Sprache, Musik, Theater und Literatur) liegen in Osteuropa insbesondere dem Ansiedlungsrayon bis 1933. Der Überfall der deutschen Wehrmacht 1939 auf Polen und 1941 auf die Sowjetunion hat mit der Verfolgung der Juden diese Kultur bis auf rudimentäre Reste zerstört. Das Verbot eigenständigen jüdischen Lebens und die Unterdrückung der jüdischen Bevölkerung durch die sowjetischen Machthaber nach 1945 haben das ihrige getan, eine jüdische Kultur nicht wieder entstehen zu lassen.
Jüdische Emigranten aus dem zaristischen Russland um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert und jüdische Flüchtlinge während des 2. Weltkriegs aus Russland haben ihre Kultur in die „neue Welt“, ihre neue Heimat, mitgenommen.
Die Sendereihe "yidishe kultur fun der alte velt in undser velt" bei Radio Unerhört Marburg, versucht diese ostjüdische Kultur, die alte europäische wie die neuere amerikanische bis heute hörbar machen.
Hören kann man die Sendung jeden zweiten Donnerstag im Monat von 21 – 22 Uhr und als Wiederholung jeden dritten Donnerstag im Monat von 15-16 Uhr bei Radio Unerhört Marburg auf 90.1 MHz.
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Interview "Das Gesicht zur Stimme"
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