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08. Juni 2005 |
KB: Seit wann gibt es eure Sendung?
M: ... Seit den Studiprotesten vor einem Jahr. Genau genommen seit Oktober (2003).
J: Ja, fast ein Jahr.
KB: Wie entstand eure Redaktion?
J: Es begann mit dem Unistreik im letztes Jahr. Ich war in der
Pressegruppe, die sich in Radio und Print teilte. Nach einiger Zeit
blieb für die Sendung dann nur noch ich übrig. Und später kamen
die beiden dann dazu.
KB: Wie sieht euer Sendekonzept aus?
M: Wir berichten über Protestaktionen, was Menschen bewegt. Wir wollen
das in die Öffentlichkeit bringen, was woanders keinen Platz hat.
Außerdem wollen wir Leute und Gruppen in ihrem Widerstand unterstützen.
Es eine Widerstandssendung zu nennen wäre verklärt, weil vieles eher
als Protest gesehen werden muß.
J: Wir senden viel Regionales, da aber in Marburg nicht viel läuft, laufen bei uns auch weltweite Protestaktionen.
KB: Wie kommt ihr an die Berichte heran?
M: Einige Beiträge recherchieren wir selbst. Für den Rest nutzen wir das Internetportal:
www.freie-radios.net und laden Infos runter.
J: Darf ich noch ein Aufruf starten?
KB: Aber bitte, schieß los!
J: Schickt alle Pressemitteilungen und Infos ans Radio!
(Viviane kommt mit Neffen Leon durch die Tür)
KB: Was sendet ihr am liebsten?
M: Keine Ahnung...
J: ... wir sind eher sachlich orientiert.
V: Es ist toll, wenn wir über positive Sachen berichten können. Das passiert aber eher selten.
KB: Das klingt nicht nach dem Spaßfaktor schlechthin. Warum macht ihr trotzdem Radio?
J: Radio machen macht Spaß!
V: Es ist gut, Nachrichten zu machen und zu hören, die nicht immer gesendet werden.
(a.r.)
Die Protestsendung könnt ihr jeden
2. u. 4. Donnerstag von 19–20 Uhr hören.
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