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05. Juni 2005 |
KB: Der Name für eure Sendung läßt 80er-Jahre-Freunde vermuten, ist dem so?
R: Der Titel ist tatsächlich an das Lied von John Miles angelehnt,
doch wir beginnen mit unserer Musik bereits in den 50ern. Von Klassik
über Rock und Pop ist bei uns alles Möglich.
KB: Warum sendet ihr eure hochkarätige Musiksendung auf RUM?
G: Die Entscheidung fiel pragmatisch. Wir sind keine Profis,
daher kamen öffentlich-rechtliche Sender nicht in Frage. Außerdem ist
es eine sehr schöne Sache, sich immer wieder in Marburg zu treffen. Wir
leben nämlich verstreut in Deutschland.
KB: Wie kamt ihr als Redaktion zusammen?
G: Wir haben uns im Studium kennengelernt und sind unserer alten
Liebe zu Marburg und zur Musik nie untreu geworden. Wir sind bis auf
Erich alles Vollblutmusiker.
KB: Was für Instrumente spielt ihr und wie heißen eure Bands, in denen ihr euer Talent zum Besten gebt?
R: Ich bin Schlagzeuger bei ‘One of a kind' einer RockPopBand aus Paderborn.
J: Auch ich bin ein Schlagzeuger in der Marburger Band ‘What else'.
G: Als Saxophonist und Querflötenliebhaber bin ich ein Solist.
KB: Welche Musik wird bei euch in der Sendung bearbeitet?
J: ... Jazz und gut gemachte Rockmusik. Wir führen interessante
und ausführliche Diskussionen, nicht nur in unseren Redaktionstreffen,
sondern auch über den Äther.
G: Da kann man schon einmal rote Ohren bekommen, natürlich nur,
wenn das Thema es auch hergibt. Wir haben auch schon Hörspiele gemacht,
um musikalische Zusammenhänge darzustellen.
J: Ja, wir experimentieren mit unterschiedlichsten Formaten, wie Hörstücke, Satire... und wollen das ausweiten.
R: Naja, das ist wieder so eine Kategorie, in der die Meinungen
auseinander gehen. Für mich soll eine Musiksendung Musik bringen. Aber
wir lassen solche oder ähnliche Meinungen in einer Koexistenz stehen.
KB: Ihr kennt euch jetzt schon eine ganze Weile. Welche Eigenarten hat jede Person von euch aufs Radio machen bezogen?
G: In unserer Sendung gibt es immer einen Verantwortlichen, und
wenn ich das bin, kann ich schon einmal kibig werden. Es soll eben
alles perfekt laufen.
R: Jetzt erzähle ich mal über unseren Vierten. Erich ist während
der Sendung selten im Studio, da er draußen am rauchen ist. Aber er hat
eine sehr schöne Stimme und macht phantastische Wortspiele.
J: In unserer Sendung geht es richtig rund. Erst nach einer
Stunde fahren wir die Sendung entspannt. Danach ist aber alles gut und
wir gehen gemeinsam italienisch Essen.
a.r.
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