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  • Marburg: Antenne, 90,1 MHz
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pathway Sendungen Das Gesicht zur Stimme Käseabend Donnerstag, 09. September 2010
Käseabend
22. Mai 2006
RUM: Wie seid ihr zum Radio gekommen?

Tobi: Übern Jolle eigentlich..

Jolle: Stimmt. Ja, ich hab irgendwann dieses Radio gehört, und dann hat mir jemand erzählt, dass man da einfach mit machen kann. Davon war ich so begeistert, dass wir uns zum Workshop angemeldet haben.

RUM: Und du Tobi, bist mitgezogen?

T: Ja, Jolle ist zu mir gekommen und hat mich gefragt. Da wir beide ungefähr die selbe Musik hören, wollten wirs zusammen machen. Und der Workshop hat auch so viel Spaß gemacht, dass wir dann gleich gedacht haben – da bleiben wir dabei.

RUM:
Und wie kamt ihr auf den eigenwilligen Namen?

T: Ja, das ist eine längere Geschichte glaub ich. Also, normalerweise sind noch Jan und Eva mit dabei. Wobei Jan jetzt in Venezuela ist und Eva jetzt vor kurzem erst wieder aus...

J: Nigeria

T: Nigeria oder Nicaragua, ich weiß es nicht, ich glaub aber Nigeria wars...

J: ich glaub auch

T: ...gekommen ist, und wir hatten uns zusammengesetzt und ne ganze Weile nach einem Namen gesucht und sind nach etlichen schlechten Vorschlägen dann auf den Namen „Käseabend“ gekommen, weil wir früher immer Käseabende gemacht haben, d.h., Rotwein
getrunken und dazu Käse und Baguette gegessen.

J: wir haben das dann auch vor Ort mit einigen abgestimmt, und „Käseabend“ hat gewonnen.

T: Und allein wegen der netten, familiären Atmosphäre dort haben wir den Namen gewählt.

RUM:
Welche Themen behandelt ihr denn im Allgemeinen?

J: Hauptsächlich Musik, es dreht sich eigentlich alles um Musik.

RUM: Und um welche Musikrichtungen?

T: Das ist ne schwierige Frage.

J: Deswegen auch der Name, weil wir uns nicht zu sehr festlegen wollten.

T: Es spielt sich hauptsächlich im Indie – Alternative – Rockbereich ab, aber wir verschließen uns auch nicht gegen andere Musikrichtungen.

J: Wir haben zum Beispiel auch schon elektronische Sachen gespielt.

RUM: Also macht ihr primär eine Musiksendung?

T: Wir erzählen dann zwar noch ein bischen über Bands, aber das bleibt meistens bei einem bischen Erzählen, aber nicht dass wir uns da stundenlang vorbereiten und ganze Bandbiografien ausbreiten.

RUM: Wer ist eure Zielgruppe?

T: Eigentlich Leute, die Musik mögen. Es klingt blöd, aber das ist meine Vorstellung, Menschen die Musik zu schätzen wissen.

RUM: Habt ihr ein bestimmtes Anliegen mit eurer Sendung?

T: Also, es ist ja im Moment das Problem, das die meisten Leute nur das hören, was sie vorgesetzt bekommen, durch das Fernsehen und Radio. Und da mal einen Gegenpunkt darzustellen, dass auch andere Musik gut ist und gehört werden soll, und nicht das, was man immer vorgesetzt bekommt, sondern das man Anregungen weiter gibt. Das wär unser Anliegen.

RUM: Also ein Appell gegen die Mainstreammedien?

J: Auf jeden Fall, ich kann ein Lied davon singen, auf der Arbeit muss ich es täglich 8 Stunden ertragen! (auf nahezu betroffenes, kurzes Schweigen folgt Gelächter)

T: Also besser „Käseabend“ hören!



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